Eine „Erfolgsmeldung“ und was sie bedeutet

2024-04-09

Warum sparen? Es ist ja nur das Geld anderer Leute

Zum Seitenende      Übersicht Kommentare      Home & Impressum

100 Millionen Euro erhält die Stadt Köln in diesem Jahr aus Landesmitteln für die Wohnraumförderung – 100 Euro pro Kopf. Was heißt das? Natürlich stammt dieses Landesgeld nicht allein aus den Taschen Kölner Steuerzahler, im Gegenzug sind die Kölner aber ebenso an allen anderen Ausgaben im Land beteiligt. Wenn es nur halbwegs gerecht zugeht, sollte sich das in der Summe halbwegs ausgleichen.

Tatsächlich beträgt die landesweite Wohnraumförderung 1.7 Milliarden Euro auf 18 Millionen Einwohner, also exakt dieselben knapp 100 Euro pro Kopf und Jahr, die auf Köln entfallen.

Wie immer können wir für eine Überschlagsabschätzung also getrost einfach mit der einen Million Kölner rechnen. Jedem von denen, Säuglinge, Greise und Sozialrentner eingeschlossen, wird also zusätzlich zu den hohen Mieten und anderen Lasten, die er ohnehin schon zu tragen hat, mit einem Anteil von 100 Euro obendrauf in die Tasche gegriffen, die ihm bei der Wohnungssuche jetzt fehlen.

Grundsätzlich kann (oder könnte) man für sein Alter in Wohnraum investieren und mit der Vermietung von Wohnungen später Geld verdienen. Nähme der Staat endlich seinen überbordenden Regulierungswahn mit allen Auflagen und Zusatzkosten etwas zurück, löste sich das Wohnproblem ganz von allein. Mangel ist immer das Ergebnis zentraler Planwirtschaft, der Markt wird ihn, wenn man ihn nur läßt, stets zuverlässig verhindern.

Auch ohne diese „Förderung“ beträgt der Etat, den die Kölner Stadtverwaltung Jahr für verschwendet, 7000 Euro pro Einwohner und Jahr, 28 000 aus den Steuern jeder vierköpfigen Familie. Warum sieht keiner von uns auch nur etwas davon?

Zum Anfang      Übersicht Kommentare      Home & Impressum

Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported License Viewable With Any Browser Valid HTML 4.01! Valid CSS!