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Dies schreibt die Taz von heute nicht etwa in einem Gastkommentar auf den Innenseiten sondern als Leitartikel oben auf die Titelseite:
Dass Trump dazu bereit ist, auch Alliierte unter den Bus zu werfen, ist spätestens seit dem Fiasko in Afghanistan bekannt, als er dort einseitig die US-Truppen abzog.
Zuerst dachte ich ja, ich würde doch langsam senil und brächte Sachen durcheinander. Dann aber stellte sich bei der Überprüfung mein Gedächtnis als zuverlässiger heraus als die gesamte Taz-Redaktion mit allen Korrekturlesern und Faktencheckern zusammen.
Im Frühjahr 2020, dem letzten Jahr seiner ersten Amtszeit, kündigte Trump den Abzug eines Drittels der US-Truppen an, gekoppelt an ein Abkommen mit den Taliban. Diese Vereinbarung wurde von denen von Anfang an konsequent gebrochen, zu einem Abzug kam es nie.
Ein Jahr später, direkt am Beginn seiner Amtszeit, begann Joe Biden unkoordiniert, unabgesprochen und chaotisch mit einem bedingungslosen und vollständigen Abzug, der alle Verbündeten völlig unvorbereitet traf. Die Folgen sind bekannt.