Lesenswerte Texte bis Ende 2008

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(08-12-29) Die Strategie der Hamas: Raketen oder Medien

Barry Rubin

Nichts ist offensichtlicher als die Strategie der Hamas. Sie gibt Israel die Wahl zwischen Raketen und Medien, und Hamas hält dies für eine Situation, in der gilt: „Wir gewinnen – oder du verlierst.“

(08-12-13) Why the focus on Jewish victims?

Tzvi Freeman

When I see the obituaries on the website, all are of the Jewish victims. [...] I understand it is quite hard to obtain some 190 obituaries and I have seen that you pay respect to all victims of the attacks on the right side of the page, but why not add one or a few non-Jewish obituaries?

(08-12-12) Zivilcourage? Lassen Sie bloß die Finger davon!

Dr. Jörg Hellmann

Ihre Gesundheit ist prächtig, Ihr gesellschaftliches Ansehen enorm und Ihre Frau ist stolz auf Sie wegen Ihres warmen und einfühlsamen Wesens.

Und das alles wollen Sie sich wegen so ein bisschen Zivilcourage vermasseln???!

(08-12-07) Nicht meine Kinder

Fania Oz-Salzberger

Das demokratische Israel muss heute das jüdische Israel schütteln. Nicht die Juden, die sich selbst vom Rest Israel abgekapselt haben, sondern die vielen Menschen, die sich als gute und gesetzestreue Bürger betrachten; diejenigen, die glauben, dass die Symbole der Staatlichkeit ein ausreichender Ersatz für ein gerechtes Regime sind. Mit ihnen muss man sprechen, und ihnen muss man die folgende Botschaft vermitteln: Die Herrschaft des Gesetzes muss jeden Menschen schützen, sei es ein Soldat, ein Linker, ein Palästinenser oder ein Siedler. Jeden Menschen.

(08-11-13) Peres spricht auf interreligiöser UN-Konferenz

Außenministerium des Staates Israel

In einem arabischen Sprichwort heißt es, es gebe drei Ereignisse, die nicht rückgängig gemacht werden können: einen Pfeil, der vom Bogen geschossen wurde; ein Wort, das einem Mund entfloh; eine Kugel, die ein Herz zerreißt. Wir können die Vergangenheit nicht ändern. Aber wir können unsere Zukunft gestalten.

(08-11-07) Das römische Prinzip

Maxeiner & Miersch

Mit der deutschen Justiz ist nicht zu spaßen – allerdings nur, wenn man etwas zu verlieren hat. Gewohnheitsmäßige Diebe ohne regelmäßiges Einkommen haben eher weniger zu befürchten.

(08-10-10) Frauen an den Herd!

Micha

Ihr spuckt allen ins Gesicht, die Europa und Amerika zu den vorbildlichsten aller Hochkulturen gemacht haben, die die Erde bislang je gesehen hat. Ihr lebt dank der Wissenschaften, die durch die Aufklärung aufblühen konnten, dreimal so lange wie die Menschen im Mittelalter und den Jahrzigtausenden zuvor.

Und wie dankt ihr eure zwei Extraleben den Grundlagen, die das möglich gemacht haben? So: Ihr sorgt dafür, dass die Ideen, wie sie in der Verfassung der USA oder im Grundgesetz stehen, bald nicht einmal mehr das Papier wert sind, auf dem sie stehen!

(08-09-26) Der Hintergrund der Bankenkrise

Ann Coulter

Die Clinton-Verwaltung drohte mit Klagen, wenn Banken Sozialhilfe und Arbeitslosengeld nicht als gültiges Einkommen einstuften wenn es um die Vergabe von Krediten ging. Das ist kein Witz, sondern eine Tatsache.

(08-09-26) Der Israeli Sternhell

Ari Shavit

Sollte Israel eines Tages eine Verteidigungsschrift vor dem Gericht der Geschichte einreichen müssen wird die Lebensgeschichte Prof. Sternhells diese Verteidigungsschrift erschöpfen. Sternhell hat nie seine Vergangenheit ausgenutzt und nie ihretwegen um Begünstigungen gebeten. Dabei verdeutlicht die Vergangenheit die Tatsache, dass seine Biographie die israelische Biographie in bester Form ist.

(08-09-19) Die Judikative, die Legislative und die Exekutive

Fania Oz-Salzberger

Es bleibt noch zu beweisen, ob weibliche Führung wirklich besser ist als männliche, oder sich überhaupt von ihr in substantieller Weise unterscheidet. Im öffentlichen Diskurs in Israel wimmelt es derzeit von nicht bewiesenen Beziehungen zwischen Frauen und Mitleid oder Streben nach Frieden (als ob es Golda Meir und Margret Thatcher nie gegeben hätte). Frauen gelten als „ziviler“, demokratischer (womöglich meint man Liliana Ceausescu oder Soong Ching-ling, die Trägerin des Stalin-Friedenspreises).

(08-09-10) Die Bibel passt auf sich selbst auf

Michael Handelsaltz

Die Umwandlung der heiligen Sprache in eine Alltagssprache hat einen Preis gehabt – Generationen, die die Sprache der Bibel sprechen, ohne sich dessen bewusst zu sein. Wenn sie ein einfaches Wort wie „Himmel“ sagen, wissen sie nicht, dass sie das Buch Genesis zitieren, genauso wie Monsieur Jourdain in „Le Bourgois Gentilhomme“ sein ganzes Leben in Prosa gesprochen hat, ohne zu wissen, dass es Prosa war.

(08-09-08) Arabische Übersetzung des Romans „Eine Geschichte von Liebe und Finsternis“ von Amos Oz

Haaretz

„Wie erwartet, war es schwer, das Buch ins Arabische zu übersetzen“, so Gnaim, der 1943 in der zentralisraelischen arabischen Stadt Baka al-Garbiyeh geboren wurde. „Es ist eine schwierige Sprache und die Welt, in der der Autor lebt, ist mir fremd.“

(08-08-29) Erschütternde Geschichte der kirchlichen Kunst im Norden Zyperns

Zenit

Wo muslimische Türken stark genug werden, das Sagen im Land zu haben, setzt eine rücksichtslose Zerstörung der vorgefundenen Kultur ein. Das galt nicht nur in grauer Vorzeit, sondern ist lebendige Gegenwart. Zum Beispiel im türkisch besetzten Norden der europäischen Insel Zypern. Von der Vernichtung der alten christlich-europäischen Kultur während der Türkenherrschaft der letzten 30 Jahre berichtet das kirchliche Magazin Zenit.

(08-08-27) Gilad Shalit – der dritte Geburtstag in Gefangenschaft

Haaretz

Außerdem werden bei der Veranstaltung Miki Goldwasser, die Mutter des von der Hisbollah entführten und ermordeten Soldaten Ehud Goldwasser, Minister Ami Ayalon sowie Edna Hakani anwesend sein. Hakani wird dazu aufrufen, die Mörder ihres 2004 von palästinensischen Terroristen ermordeten Sohnes Aviv für Shalit einzutauschen.

(08-08-22) Hisbollah verschärft Drohungen gegen Israel

Yedioth Ahronot

Siegesgewiss zeigt sich die Terrororganisation wegen ihres zerstörerischen Raketenarsenals und den in ihrem Besitz befindlichen Luftabwehrsystemen. In Vorbereitung auf einen offenen Krieg seien 800 Millionen $ in den Ausbau der militärischen Infrastruktur im Südlibanon investiert worden.

(08-08-19) Vielleicht 2012 in London

Uzi Dan

Seit 36 Jahren versuchen die Witwen Anki Spitzer und Ilana Romano als Repräsentanten der Familien die Vorsitzenden des internationalen Komitees davon zu überzeugen, des Todes ihrer Lieben im Olympischen Dorf in München zu gedenken.

(08-07-25) Getäuschtes Vertrauen

Wieland Kurzka

Es war eben das Risiko der Vermieter, verkündeten die Karlsruher Richter kühl, daß sie sich an den früheren Urteilen des BGH orientiert haben.

(08-07-25) Scheingeld, Kultur und Barbarei

Roland Baader

Auch mit dem deutschen Wirtschaftswunder der Nachkriegszeit hatte die vorangegangene "Entnazifizierung" durch die Alliierten (in deren Verlauf alle alten "Filz- und Klüngel-Strukturen" bis zum letzten Hühnerzüchterverein zerschlagen wurden) mehr zu tun als den meisten Ökonomen bewußt ist. Das Ausbleiben einer solchen "Kulturrevolution" in Rußland und das Fortbestehen der "alten Seilschaften" hat eine entsprechende Entwicklung dort verhindert. Statt eines breiten Wohlstandsprozesses erlebt man dort nun das Superreichwerden der alten Eliten bei fortbestehendem Kümmerdasein der breiten Massen.

(08-07-24) Obama schlägt Jesus

Joachim Nikolaus Steinhöfel

Wie reagiert man, wenn man diese Einlassung kennt, auf seine Äußerung vom 23-07-2008 in der Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem?

„Let our children come here and know this history so they can add their voices to proclaim never again. And may we remember those who perished, not only as victims but also as individuals who hoped and loved and dreamed like us and who have become symbols of the human spirit.“

Verachtung ware eine Möglichkeit.

Seinen Sieg bei den Vorwahlen nannte er – wörtlich – einen historischen Moment, in dem die Ozeane ihren Anstieg stoppten und der Planet zu heilen begann. Der große amerikanische Kolumnist Charles Krauthammer erinnerte in der „Washington Post“ daran, daß selbst Jesus seine Heilkräfte nur an den Kranken erprobte.

(08-07-18) J. Karian und die Revolverwissenschaft

Pankraz

Diese Technik stellt Kernspintomographie und andere hochkomplizierte bildgebende Verfahren zur Verfügung, deren simple Ingangsetzung heute vielerorts bereits als "Experiment" gilt und als solches bezahlt und mit öffentlichem Beifall bedacht wird. Ihre Benutzer gelten als eine Art neue Priesterkaste. Man behandelt sie mit fast drolligem Respekt, auch wenn sie sonst noch nicht das geringste geleistet haben.

(08-05-17) Israels Parade des Stolzes

Ben Dror Yemini

Es gibt einige Maßstäbe, an denen Staaten gemessen werden: Bruttoinlandsprodukt, Lebenserwartung, Erziehungswesen etc. Es gibt jedoch keinen Index in Bezug auf den Beitrag eines bestimmten Landes für die Menschheit. So ein Index ist längst überfällig. Wer von Fakten verwirrt wird, der nehme sich in Acht. [...]

Es ist also Zeit, das wahre Israel zu präsentieren – ein Israel dass sein 60. Jahr mit Stolz betrachten kann, hauptsächlich aufgrund seines enormen Beitrags für die Menschheit.

Israel braucht keine Militärparade. Es braucht eine Parade seiner Errungenschaften. Wir könnten sie Parade des Stolzes nennen.

(08-07-17) Brief an das libanesische Volk

Uri Orbach

Wir haben die Leichen von Udi und Eldad innerhalb weniger Stunden identifiziert. Und ihr? Ihr habt es in 30 Jahren nicht geschafft, festzustellen, wer euer Samir Kuntar ist.

30 Jahre sind vergangen, und ihr könnt noch immer nicht zwischen einem Nationalhelden und einem Kindermörder unterscheiden.

(08-07-04) Die Lehre von Zypern, Bosnien und Kosovo

Shlomo Avineri

In all diesen Fällen hat die internationale Gemeinschaft – zwar unwillig, aber aus einem sowohl auf Theorie als auch Praxis beruhenden Realismus heraus – verstanden, dass es keine Sofortlösung für den Konflikt geben kann, und sich so anderen Wegen seiner graduellen Eindämmung zugewandt – „Konfliktmanagement“, wie es im politischen Jargon heißt.

Der israelisch-palästinensische Konflikt ist sehr viel komplexer, dennoch ist die internationale Gemeinschaft aus irgendeinem Grund davon überzeugt, dass sie eine sofortige und schnelle Lösung für ihn anbieten könnte.

(08-06-30) Es gibt keinen anderen Handel

Yair Lapid

Der Grundsatz, demnach „wir keine lebenden Terroristen gegen tote Soldaten eintauschen“, ist seit langem verletzt worden, aber er ist sowieso nie wahr gewesen. Wir haben Leben gegen Leben eingetauscht; das Leben von Samir Kuntar gegen das Leben der Familien Goldwasser und Regev.

(08-06-18) Der Kanal zwischen den Meeren ist grün

Shahar Ilan

So wie die wirkliche Sicherheitszone zwischen Israel und Ägypten der Hotelstreifen an den Stränden des Sinai ist, wäre der Kanal zwischen den Meeren die wirkliche Sicherheitszone zwischen Israel und Jordanien. Was wirklich die Beziehungen zwischen den Staaten sichern würde, wäre das Gefühl, etwas zu verlieren zu haben. Der Frieden hat viele Vorteile, und u. a. ist er wunderbar grün; Die Brände in den Wäldern Galiläas während des zweiten Libanonkriegs haben uns daran erinnert, wie schwarz der Krieg sein kann.

(08-06-12) Araberin wird Kibbutzmitglied

Jerusalem Post

Der Kibbutz Nir Eliyahu nahe Kfar Saba hat die israelische Araberin Amal Carmiyeh als Mitglied aufgenommen. Sie ist damit das erste arabisch-muslimische Mitglied der Kibbutz-Bewegung.

(08-05-23) Drohender Zerfall

Wilhelm Hankel

Im Grunde hat niemand ein Konzept, wie dem drohenden Zerfall der Euro-Union zu begegnen ist. Die harte Inflationsbekämpfung treibt die armen Länder aus dem Euro, das Laufenlassen der Inflation die reichen. Die internationalen Finanzmärkte und ihre Anleger werden früher oder später die Euro-Mißwirtschaft aus Inflation und Schulden bestrafen und den Euro gnadenlos abstürzen lassen. Spätestens dann verläßt auch das letzte stabilitätsorientierte Land diese Weich-Währungsunion. Mit der D-Mark als Stabilitätsanker und Leitwährung hätte sich Europa diese Perspektive erspart.

(08-05-16) Wir sind nicht allein

Yoel Marcus

Der Kontrast zwischen unseren Errungenschaften und dem Elend der Palästinenser schreit zum Himmel. Wenn sie nicht so voll Hass gewesen wären, wenn sie den Teilungsplan der UNO akzeptiert hätten, könnten sie jetzt politische Unabhängigkeit ohne die Armut und das Blutvergießen genießen, das sie selbst über sich gebracht haben. [...]

Anders als mein Kollege Gideon Levy, der von den amerikanischen Juden verlangt hat, uns in Ruhe zu lassen, meine ich, wir müssen gerade darauf stolz sein, dass sich die jüdischen Reichen ganz im Gegenteil nicht von uns entfremden.

(08-05-15) Wikipedia: Israelophob und stolz darauf

„Christian“

Wikipedia bestraft die Organisation CAMERA, weil sie versucht hat, Menschen dazu zu bewegen, unbewiesene und falsche anti-israelische Aussagen aufzuspüren und zu entfernen. [...]

Echte Lobby-Gruppen dagegen wie wie EI (Electronic Intifada), “Wikipedians for Palestine” und “Wiki Project Palestine”, die seit Jahren massiv unterwegs sind, bleiben trotz ähnlicher und schlimmerer Vorgehensweisen unbestraft.

(08-05-14) 60 Jahre neue Hoffnung

Am Freitag, 14. Mai 1948, ging das britische Mandat über Palästina um Mitternacht zu Ende. Am gleichen Tag um 16.00 Uhr verlas David Ben Gurion, der Vorsitzende des Exekutivkomitees der Jewish Agency, des vorstaatlichen Leitungsgremiums der jüdischen Bevölkerung in Palästina, die Unabhängigkeitserklärung und proklamierte die Gründung des Staates Israel.

(08-05-11) Diktatur der Anständigen

Von Richard Wagner

... Gerne würde man die Kampagne gegen Krause beispiellos nennen. Allein, in der politischen Auseinandersetzung gehört es längst zur Tagesordnung, Personen niederzukartätschen, die sich gegen den linken Konformismus des Landes stellen. Linkes Empörertum kennt dabei keine Gnade.

... Es ist aber ein gefährliches Spiel. ... Die hässliche Fratze des linken Radikalismus, wie sie jetzt in Thüringen zu sehen war, hat klargemacht, dass eine Verständigung mit dem konservativen politischen Gegner nicht gesucht wird. Er soll - politisch - vernichtet werden.

... Am Ende kann nur die Solidarität mit den Angegriffenen die Spitze des Gesinnungsterrors brechen. ...

Solidarität, zum Beispiel durch Weiterverbreitung eines so treffenden Kommentars, muß man sich leisten können. Nicht Mut ist hier gemeint, sondern Mammon – die FAZ erlaubt eine Wiedergabe nur gegen Zahlung nicht unerheblicher Lizenzgebühren.

Da möchte ich den schon an anderer Stelle geäußerten Dank an die zahlreichen Autoren, die mir dies einfach so gestatten, hier ganz besonders herzlich wiederholen.

(08-05-06) „Deutungsfalle steht vielen im Weg“

Dr. Edna Brocke

Es gibt in diesem Land eine Deutungsfalle, die vielen im Wege steht. Sie haben das Gefühl, links sei das Gegenteil von rechts, und glauben deshalb, wenn man links ist, sei man automatisch gut. Deshalb stellen sie alles, was konservativ oder bürgerlich ist, automatisch in die rechte Ecke, um sich selbst auf der richtigen Seite zu wissen.

(08-05-05) Steine fliegen auf Löhner Busse

Neue Westfälische Zeitung

Kurz vor Hamburg hat dann die Polizei die Kolonne abgepasst und nach Hamburg-Barmbeck geleitet. "Dort haben wir die Busse an einer großen Straße am Stadtpark abgestellt. Die Polizei hat uns gesagt, dass wir dort stehen bleiben sollen", so die Busfahrerin.

Die Busfahrerin hatte versucht, bei der Hamburger Polizei Hilfe zu holen. Vergeblich. "Die haben mir gesagt, dass sie wegen der Krawalle frühestens in ein paar Stunden kommen könnten."

Entsprechend fiel die Antwort aus. "Hätten wir gewusst, wer den Bus mietet, hätten wir den Auftrag nicht angenommen. Wie Sie nach Hause kommen, interessiert mich nicht. Ihre Privatgegenstände können Sie bei der Löhner Polizei abholen."

Daß bestimmte Teile der Bevölkerung allein deshalb, wer sie sind, als vogelfrei gelten, daß sie sich alles, was ihnen angetan wird, selbst zuzuschreiben haben, und daß diese Regel auf alle, die mit ihnen in Kontakt treten, erweitert wird – hatten wir das in Deutschland nicht schon einmal?

(08-05-01) Der Iran will Israel ausradieren

Nach einem Bericht der Zeitschrift »Nation Europa« (Heft 4/2008) hat die deutsch-persische Islamwissenschaftlerin Frau Dr. Katajun Amipur kürzlich darauf hingewiesen, daß Ahmadinedschad das ihm Unterstellte nie gesagt habe. Die korrekte Übersetzung laute: »Dieses Besatzungsregime muß von den Seiten der Geschichte (Zeiten) verschwinden« oder, weniger blumig: »Das Besatzungsregime muß Geschichte werden«.

(08-04-30) Hamas pervertiert den Holocaust

Palestinian Media Watch

Die Hamas hat im Erziehungsprogramm ihres Fernsehsenders Al-Aqsa-TV die nationalsozialistische Judenvernichtung nun als zionistisches Komplott dargestellt.

(08-04-25) Seichtgrüne Biohème

Maxeiner & Miersch

Ganzheitlichkeit heißt offenbar, dass die Anzeigen vom redaktionellen Teil kaum zu unterscheiden sind. [...] So wechseln sich Seite für Seite Wohlfühl-Plattitüden mit Esoterik und Falschbehauptungen ab. [...] Wenn das Thema weiterhin so seichtgrün verwässert, wird wohlfeiles Pseudo-Öko immer öfter zur Gefahr für die Umwelt (siehe das Biosprit-Desaster). Unser Planet hat etwas Besseres verdient.

(08-04-24) Palästinenser behindern UNRWA im Gaza-Streifen

Oberst Nir Press

„Der besagte Transfer bestand aus 100 000 Liter Diesel und zusätzlichen 20 000 Litern Benzin und sollte aus dem Treibstoffbestand im palästinensischen Depot bei Nahal Oz bezogen werden. Der dortige Bestand beläuft sich auf eine Million Liter. Die Palästinenser haben im Laufe des vergangenen Monats keinerlei Treibstoff von dort entnommen und liefern nicht den für humanitäre und zivile Anforderungen notwendigen Treibstoff. Auf diese Weise erzeugen die von der Hamas geführten Palästinenser Engpässe, Mangel und Krise.“

(08-04-23) Kampf dem Fluch vom Sinai

Chaim Noll

Der Versuch der Nazis, Europa „judenrein“ zu machen, galt nicht nur den lebenden Juden dieser Tage, sondern dem durch sie symbolisierten Konzept, dem biblischen, und folglich auch dem Christentum. Denn dieses sei, so Hitler, „nichts als eine jüdische Sekte“. Nach Rauschnings Zeugnis soll Hitler erklärt haben: „Die Geschichte wird unsere Bewegung als die große Schlacht für die Befreiung der Menschheit vom Fluche des Berges Sinai erkennen ... Wir kämpfen gegen den Fluch der sogenannten Moral. Gegen die Zehn Gebote, gegen sie kämpfen wir.“

(08-04-22) Offener Brief an Dr. Angela Merkel

Dr. Meir Margalit

Offener Brief von Dr. Meir Margalit, israelischer Historiker, an Bundeskanzlerin Angela Merkel anläßlich ihrer Reden und ihres (Nichts-)Tuns auf der Israel-Reise.

(08-04-06) Freude zum Schleuderpreis

Sever Plocker

Es gibt einen Grund zur Freude. Mit all seinen Unzulänglichkeiten, Sorgen, Zweifeln, Hindernissen, Sünden und tiefen Schmerzen ist das Israel von 2008 eines der erfolgreichsten Länder auf der Erde. [...]

Aber es scheint mir, dass wir allmählich unseren Verstand verlieren, unsere Fähigkeit, stolz auf etwas zu sein, und – im Resultat – unsere unabhängige Identität. Wir beginnen zu glauben, daß eine verzerrte Karikatur Israel widerspiegelt. Und dies ist nicht der Fall: Israel ist nicht das schlimmste aller Länder. Es ist eines der besten.

(08-04-04) Angst vor den Bildern?

Maxeiner & Miersch

Popstars lassen sich für ihren Mut feiern, wenn sie gegen Robbenjagd protestieren. Das ist Teil der westlichen Freiheit. Vor den Kanadiern hat niemand Angst. Niemand befürchtet, dass die Fischer aus Quebec oder Labrador sich Sprengstoffgürtel umschnallen, um die Robbenfreunde in Europa und den USA in Fetzen zu sprengen. Was aber würde passieren, wenn eine Menschenrechtsgruppe solche drastischen Plakate zum Thema Mädchenverstümmelung im Sudan geklebt hätte? [...]

Dokumentarfilme aller Art, die Brutalität und Unmenschlichkeit zeigen und anprangern, sind seit gut einem Jahrhundert Teil unserer Kultur. Auch dass in solchen Filmen ganze Länder und Kulturkreise angeklagt werden, ist absolut üblich - meistens ist es Amerika.

(08-03-27) Fitna, Schism und Beyond Fitna

von Geert Wilders zum Ansehen und zum Download.

Den Inhalt des Films möchte ich hier nicht kommentieren. Es geht bei der Bereitstellung allein darum, ein Zeichen gegen faschistische Meinungsdiktatur zu setzen, egal von welcher Religion und welcher politischen Richtung sie ausgehen mag. Auch vor 1989 habe ich nicht nur die Bücher in die „DDR“ geschmuggelt, deren Inhalt ich zustimmte, sondern z.B. auch solche sozialistischer Autoren.

Aus eben dem Grund steht das Machwerk „Schism“ von Raed alSaeed auf derselben Seite. Was immer man davon hält, Zensur und Gleichschaltung kann die richtige Antwort nicht sein. Und Beyond Fitna fehlt natürlich auch nicht.

(08-03-18) Im Krieg wie im Krieg

Yoel Marcus

Als ein Land, das in den letzten 60 Jahren gezwungen wurde, unter dem Schwert zu leben, hätte Israel leicht eine Militärdiktatur werden können. Doch es bewahrte seine Menschlichkeit und seinen demokratischen Charakter und blühte auf zu einem Industrieland, das von Freunden und Feinden gleichermaßen bewundert wird. Israel verliebte sich in die Gebiete, die es im Sechstagekrieg eroberte. [...]

Im Jahr 2000 legte der damalige Premierminister Israels, Ehud Barak, Arafat und US-Präsident Bill Clinton ein umfassendes Abkommen vor, das die Möglichkeit der Teilung Jerusalems beinhaltete. Clinton schrieb in seinen Memoiren, dass Arafat angesichts dessen bleich wurde. Und bald danach brach die zweite Intifada aus. Die palästinensische Führung zerstörte jede Möglichkeit auf ein Abkommen durch ihre eigenen Hände.

(08-03-14) Zusammengeschlagen: Polizisten "schauten weg"

Mit den Füßen trampelt er auf den bereits auf dem Boden Liegenden hin“, beschreibt die geschockte Frau, „in meiner Panik hab ich eine Minute lang dauergehupt. Das Allerärgste aber war, dass sich ganz in der Nähe ein Polizist und eine Polizistin befunden und beide so getan haben, als ob sie weder von der Attacke noch von meinem Gehupe etwas mitbekommen hätten. [...]

Die Polizei hat völlig richtig gehandelt“, hält Erwin Fuchs, Leiter der sicherheits- und kriminalpolizeilichen Abteilung, den Anschuldigungen entgegen.

(08-03-13) Die zionistische Pyramide

Yair Sheleg

Die jüdische Identität hat zwei Stockwerke. Man darf das geistig-kulturelle Stockwerk nicht vernachlässigen, aber in der gleichen Weise darf der Kampf zur Reparatur des geistigen Aspekts nicht in Form einer Schlammschlacht und einer Beschädigung des nationalen Erdgeschosses geführt werden. Dieses Stockwerk wird ohnehin bereits von so vielen Richtungen angegriffen, dass die Gefahr eines Einsturzes droht. Und dann wäre die jüdische Existenz wirklich in Gefahr.

(08-03-09) Kein Gott, kein Judäa und Samaria

Tom Segev

Dies ist die wirkliche Gefahr des Terrors, dass er die niedrigsten Instinkte in den Leuten zum Leben erweckt und ihr Vermögen und ihre Bereitschaft blockiert, ihr Hirn zu benutzen. [...]

Insofern ist es nicht angemessen, ihnen ein Mikrofon unter die Nase zu halten, während der Tote vor ihnen aufgebahrt wird. Man muss ihnen Zeit geben zu überlegen, was, wenn überhaupt, sie im Fernsehen sagen wollen. Doch geht es hier nicht lediglich um einen Kurs in Medienethik; schließlich liegt hier eines der zentralen Dilemmata der israelischen Existenz begründet; wenige setzen sich mit ihm auseinander.

(08-03-07) Bericht von Naomi aus Jerusalem

Das ist die Art von Helden, wie sie die Muslime haben. Die Sorte von Helden, die junge unbewaffnete Schüler aus nächster Nähe umbringt.

(08-03-06) Offener Brief eines PI-Lesers an Maria Böhmer

Thomas Voß, Hamburg

Geht es vielleicht gar nicht um die Integration, denn die Menschen die aus Italien, Spanien, Portugal, Großbritannien, Dänemark und Frankreich stammen und hier leben sind doch bestens integriert und ein hervorragendes Zeichen von der Weltoffenheit unseres deutschen Vaterlandes und der Menschen die darin leben. Geht es nicht vielmehr darum, liebe Frau Böhmer, der Bevölkerung zu suggerieren, daß die Integration der integrationsunwilligen Muslime Sache der Mehrheitsgesellschaft ist? [...]

Bitte ändern Sie Ihre Politik. Ansonsten verliert die CDU den letzten Rest Vertrauen in der Bevölkerung!

(08-03-01) Der papierene Selbstmord

Roland Baader

Die Politiker lieben die Inflation, weil sie auf diesem Weg heimliche Steuern eintreiben können. Die Bürger bezahlen nämlich mit dem Kaufkraftverlust ihrer Einkommen und Ersparnisse indirekt die ausufernden Staatsschulden, die sich im Ausmaß der Inflation entwerten und endlos fortgesetzt werden können.

(08-02-26) Offener Brief an Prof. Dr. Wolfgang Böhmer

Ich gehe davon aus und hoffe, Sie werden sich von diesem Geschrei nicht ins Bockshorn jagen lassen, schließlich haben Sie vielen anderen in dieser Hälfte des Landes vierzig Jahre Erfahrung mit einem solchen Umfeld voraus.

(08-02-16) Viele Türken haben ein Problem mit Inländern

Hugo Müller-Vogg

Dies alles wäre noch hinnehmbar, wenn sich in "Klein-Türkei" nicht zunehmend etwas entwickelt hätte, was unter den meisten anderen ethnischen Gruppen nicht festzustellen ist: eine ausgesprochene Deutschen-Feindlichkeit, ja teilweise ein unverhüllter Hass auf alles Deutsche und alle Deutschen.

Wer türkische Schulen fordert, in denen türkische Lehrer ihre Landsleute auf Türkisch unterrichten, der befördert die Abschottung der Türken. Und wer Assimilation als "Verbrechen gegen die Menschlichkeit" brandmarkt, der will jenen türkischstämmigen Deutschen ein schlechtes Gewissen einreden, die sich den Lebensstil und die Werteordnung des Landes ihrer Wahl zu eigen machen, ohne deshalb ihre Herkunft zu verleugnen oder zu vergessen.

(08-02-11) Gute Zäune, gute Nachbarn

Ali Salem

Die Haltung des Volkes ist anders, da die Wohlstandskultur im Kreis der Eliten nicht in ihr Hirn einzudringen und sich dort einzunisten vermag. Die breite Öffentlichkeit weiß eines: „Es gibt keine gute Nachbarschaft nach dem Niederbrennen des Feldes.“ Um Himmels Willen, Hamas, ihr habt unser Herz verbrannt, nachdem ihr eurem Volk die Gegenwart und die Zukunft geraubt habt für politische Abenteurer, die für regionale Mächte arbeiten, die an Diplomatie nicht interessiert sind.

(08-02-10) Das sagte Ministerpräsident Erdogan in Köln

Selbstverständlich werden unsere Kinder Türkisch lernen. Das ist Ihre Muttersprache und es ist Ihr natürlichstes Recht, Ihre Muttersprache Ihren Kindern weitergeben.

Jedoch würden Sie, wenn Sie die Sprache des Landes erlernen, in dem Sie leben, oder sogar noch einige Sprachen dazu, in jeder Hinsicht davon profitieren. Schauen Sie, viele unserer Kinder hier lernen in frühem Alter keine Fremdsprachen. Diese Kinder werden mit Deutsch erst dann konfrontiert, wenn sie mit dem Schulbesuch beginnen. Und das führt dazu, dass diese Kinder im Vergleich zu den anderen Schülern die Schullaufbahn mit einem Nachteil von eins zu null beginnen müssen. Doch würde es für Sie und für Ihre Kinder in jeder Hinsicht vorteilhaft sein, wenn Sie die Möglichkeiten maximal ausschöpfen, die das hiesige gute Schulsystem Ihnen bietet.

Sie werden einen Beruf ausüben, Sie werden öffentliche Dienste in Anspruch nehmen. Wenn Sie die Sprache des jeweiligen Landes nicht beherrschen, nicht lernen, so fallen Sie unweigerlich in eine Situation der Benachteiligung.

(08-01-31) Neue Werte?

Nicht nur, daß die von Ministerpräsident Milbradt seinerzeit ins Leben gerufene Landesbank sozusagen für ein Butterbrot an den Meistbietenden verscherbelt wurde – jetzt fallen auch die Risikobürgschaften den sächsischen Steuerzahlern auf die Füße.

Das wird teuer, soviel läßt sich schon jetzt sagen. Der Staat wird seine Investitionstätigkeit in den nächsten Jahren drastisch herunterfahren müssen.

(08-01-22) Die Angst vor dem Islam regiert die Niederlande

Geert Wilders

Nehmen wir mal an, daß im November des letzten Jahres bekannt geworden wäre, daß ich einen Film machen werde, um den faschistoiden Charakter der Bibel aufzuzeigen. [...]

Hätten Bürgermeister im ganzen Land Versammlungen mit katholischen und protestantischen Pfarrern einberufen und diese gebeten sich nicht provozieren zu lassen? [...]

Hätten niederländische Botschaften in Ländern wo viele Christen wohnen, so wie Deutschland und Belgien, die dort ansässigen Niederländer angeschrieben und ihre Evakuationspläne aus der Schublade geholt? Hätten niederländische Unternehmer Angst gehabt, daß der Export ihrer Produkte in Länder mit vielen Christen wegen des Films in Gefahr geraten könnte?

(08-01-18) Botschafter Ben-Zeev im Interview mit der Welt

Yoram Ben-Zeev

“Ich habe meine Akkreditierung zweimal abgegeben, einmal gegenüber Bundespräsident Köhler, und dann bin ich zu Gleis 17 gegangen, von wo die Juden Berlins in Konzentrationslager gebracht wurden. Von dort sind es ungefähr 5 Minuten mit dem Auto bis zur israelischen Botschaft, 5 Minuten für 65 Jahre. Ich konnte gar nicht anders als an den historischen Fehler zu denken, dass Israel bald seinen 60. und nicht seinen 70. Geburtstag feiert. Das hätte so viele Menschen retten können! Wie kann ich das dem Überlebenden erklären, der mir am Gleis 17 in die Arme fällt und sagt: „Zu spät, zu spät.“ Was soll ich ihm antworten? Wir sind hier, um den moralischen Code zu beschützen, der uns dazu zwingt, von der Geschichte zu lernen. Das ist meine Aufgabe. Und daran denke ich, wenn ich abends nach Hause komme und mit meiner Frau bespreche, was wir tagsüber getan haben, was wir gesehen und erfahren haben.”

(08-01-04) Tatorte der Verschwörung

Maxeiner & Miersch

[...] Der 11. September war vom CIA inszeniert. Mobilfunkstrahlen erzeugen Krebs, doch die Handyhersteller verhindern, dass die Bevölkerung das erfährt. Selbstverständlich gehen auch Gentechnikunternehmen über Leichen. Und dass Pharmakonzerne geheime Tierversuchslabors betreiben, in denen Hunde gefoltert werden, das wird wohl niemand bezweifeln. Zumindest kein regelmäßiger „Tatort“-Zuschauer. Denn all dies ist bei den Ermittlungen der Fernsehkommissare herausgekommen.

In den vordergründig unpolitischen Krimihandlungen werden Ressentiments bedient und Vorurteile geschürt, wie es in keinem politischen Magazin möglich wäre. Würden „Report“ oder „Panorama“ ähnliche Behauptungen aufstellen, wären es Fälle für den Rundfunkrat. [...]

(08-01-02) Glotze schadet Kindern

Erstmals hat eine große Untersuchung empirisch bestätigt, dass Aufmerksamkeitsdefizite bei Kindern wachsen, wenn sie mehr als zwei Stunden täglich vor dem Fernsehgerät verbringen. Grundlage der Studie des neuseeländischen Teams um Robert Hancox von der Universität Otago ist eine Langzeiterhebung an 1037 Kindern – etwa zur Hälfte Mädchen und Jungen, geboren zwischen April 1972 und März 1973. Bei ihnen wurde jeweils im Alter von fünf, sieben, neun und elf Jahren die Höhe ihres täglichen Fernsehkonsums ermittelt.

Als die Versuchspersonen 13 und noch einmal als die Betroffenen 15 Jahre alt waren, erkundeten die Forscher, ob sie unter Aufmerksamkeitsstörungen litten. Dies war umso häufiger der Fall, je länger die Kinder als Fünf- bis Elfjährige ferngesehen hatten. Das Ergebnis ist unabhängig von bereits bestehenden Aufmerksamkeitsdefiziten in der frühen Kindheit oder dem sozialen Hintergrund der Familie. Damit wird das Argument entkräftet, der Grund für die Korrelation sei nicht der Fernsehkonsum selbst, sondern die Tatsache, dass ohnehin verhaltensauffällige Kinder oft mittels TV "ruhiggestellt" würden.

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